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Chrom ist ein essentielles Spurenelement. Ähnlich wie Zink ist es eine anorganische Substanz. Sie kann vom Körper nur schlecht resorbiert werden, da die Zellmembranen hierfür nicht durchlässig genug sind. Um Chrom dennoch ans Ziel zu bringen, benötigt man entsprechende Trägersubstanzen. Wissenschaftlich wurde nachgewiesen dass Picolinat die Aufnahme von Chrom um den Faktor 5 erhöht.
Chrom spielt eine wichtige Rolle bei der Regelung des Blutzuckerstoffwechsels. Der biologisch aktive Teil von Chrom wird GTF (Glukose Toleranz Faktor) genannt. Er besteht aus Chrom, Nikotinsäure und verschiedenen Aminosäuren. Genau dieses GTF beeinflusst die Fähigkeit des Körpers auf Insulin zu reagieren. Chrom steigert nicht nur das Bindungsverhalten von Insulin und Rezeptor, es erhöht auch die Anzahl der Insulinrezeptoren. Demnach erhöht Chrom nicht den Insulinspiegel im Körper sondern hilft nur dabei das vorhandene Insulin besser zu verwerten.
Chrom sorgt für eine geregelte Insulinfunktion. Insulin senkt den Blutzucker- spiegel, indem es Glukose als Glykogen in der Leber und Muskulatur speichert. Ein hoher Glykogenvorrat sorgt für mehr Trainingsenergie- und ausdauer. Darüber hinaus schützen gefüllte Glykogenspeicher vor dem Abbau von Protein aus der Muskelzelle. Insulin transportiert Aminosäuren effizienter in die Muskelzellen. Desweiteren regelt Insulin in starkem Masse den Fettstoffwechsel.
Neben diesen beschriebenen Funktionen von Chrom gibt es noch einige weitere Eigen- schaften die dieses Supplement interessant machen. Zum einen kann man bei langfristiger Anwendung durchaus mit einem Zuwachs von 1 kg an Qualitätsmukulatur rechnen, da Chrom erwiesenermassen eine durchaus ausgeprägte anabole Wirkung besitzt. Desweiteren hat Chrom sehr positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel, sowie einen Anstieg der guten HDL-Werte. Ausserdem bietet es einen gewissen Schutz vor kardiovaskulären Schäden. (Quelle: bodybuilding-magazin.de)
Das Mineral Chrom hilft das Hungergefühl zu vermeiden, weil es den Blutzuckerspiegel normalisiert. Mit zunehmendem Alter verliert der Organismus nach und nach die Fähigkeit, Chrom aus der Nahrung aufzunehmen. Gleichzeitig nimmt der Bedarf jedoch meist zu. Chrom wird durch körperliche Anstrengung, Sport, hohen Zuckerkonsum, aber auch durch Stress und Infektionskrankheiten rascher verbraucht, als es aufgenommen werden kann.
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